Mykologische Fortbildung – Teil 5: Microsporum, Nannizzia und geophile Arten mit klinischer Relevanz

Die Gattung Microsporum wurde bereits 1843 von Gruby eingeführt (1). Sie wurde damit als erste Dermatophyten-Gattung abgegrenzt, vor den zwei weiteren, klinisch bedeutsamen Gattungen Trichophyton (Malmsten, 1845) (2) und Epidermophyton (Sabouraud, 1910) (3).

Die Bezeichnung „Microsproum“ leitet sich von der Vielzahl von kleinen Sporen ab, die ein infiziertes Haar wie eine Manschette umscheiden.

Nahezu alle Spezies der Gattung Microsporum sind sehr gut an das Habitat „Erdreich“ angepasst (geophil). Ausnahmen stellen insbesondere zwei Arten dar (M. ferrugineum und M. audouinii), die sich vermutlich direkt in Adaption an den Menschen entwickelt haben (4).

Prof. Dr. med. Pietro Nenoff

Autor/innen: Prof. Dr. med. Pietro Nenoff

Anerkannt in: Deutschland

Zeitraum: 25.11.2021 - 24.11.2022

Bearbeitungszeit: ca. 45 Minuten

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